Situation bei Bombardier

Da es in den letzten Wochen vor allem eine Menge Gerüchte, aber wenig bestätigte Fakten gab, haben wir uns entschieden keine Panik zu verbreiten, sondern uns vorzubereiten. Jetzt ist allerdings Schluss.

Innerhalb der nächsten anderthalb Wochen wird viel passieren. Gestern gab es bereits eine Zusammenkunft mit den betrieblichen Vertretern beider Standorte – und alle sind diesmal bereit mitzukämpfen. Jetzt geht es darum, dass alle gemeinsam diesen Weg mit uns beschreiten. Diesmal geht es nicht nur um Protest – es geht um die Zukunft dieser Region. Stellt Euch auf einen Kampf ein der sich über mehrere Monate hinziehen wird. Wir können gewinnen. Und es ist auch jeder und jede in der Region gefragt uns zu unterstützen – denn ohne Bombardier wird die Kaufkraft der Region erheblich sinken. Und wer es von den Betrieblichen immer noch nicht verstanden hat: Spätestens jetzt brauchen wir jede und jeden in der IG Metall. Von außen meckern hilft uns nicht. Der Aggressor ist Bombardier. Und denen müssen wir zeigen: Mit uns macht ihr das nicht! Wir werden alles tun um politische Unterstützung zu generieren. Aber am Ende wird die Gegenmacht der Beschäftigten nur an einer Stelle gemessen: Vor den Werkstoren!