[t-online] Görlitzer Bombardier-Mitarbeiter stimmen über Streik ab

Die IG Metall Ostsachsen will heute bei der Mitgliederversammlung im Bombardier-Werk Görlitz über einen möglichen Streik abstimmen. „Wir wollen ausloten, wozu die Mitglieder bereit sind“, sagte Gewerkschaftschef Jan Otto im Vorfeld. Hintergrund der außerordentlichen Zusammenkunft sind die angekündigten Umstrukturierungspläne des kanadischen Fahrzeugherstellers. Bombardier Transportation will nach eigenen Angaben in der Zugsparte weltweit 5000 Arbeitsplätze der fast 40 000 Beschäftigten streichen. So fürchten auch die Mitarbeiter in den sächsischen Werken Görlitz und Bautzen und im brandenburgischen Hennigsdorf um ihre Jobs. Weiterlesen auf t-online.de

[Berliner Zeitung] Interview „Die Probleme bei Bombardier sind hausgemacht“

Die Beschäftigten des Bahntechnik-Konzerns Bombardier in Deutschland müssen weiter bangen: Weltweit sollen 5000 von fast 40.000 Arbeitsplätzen wegfallen, darunter wahrscheinlich ein Großteil in Deutschland. Es ist nicht der erste Plan zum Abbau von Stellen. Möglicherweise sind ganze Werke gefährdet, was in den betroffenen strukturschwachen Regionen eine soziale Katastrophe wäre. Ein Treffen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit der Management-Spitze brachte keine greifbaren Ergebnisse. Die IG Metall will betriebsbedingte Kündigungen auf jeden Fall verhindern.

Herr Höbel, den Bombardier-Werken, vor allem in Ostdeutschland, stehen erneut harte Zeiten bevor. Wie ist die Stimmung unter den Mitarbeitern? Weiterlesen in der Berliner-Zeitung

[jW] Werksschließungen als Option

Medienbericht: Bombardier erwägt Produktionseinstellung an mindestens zwei Standorten in der BRD. Chef des Zugherstellers zum Rapport in Berlin

In internen Papieren reden Manager Klartext. Am Montag zitierte das Handelsblatt aus Dokumenten, denen zufolge alle sieben deutschen Werke des kanadischen Schienenfahrzeugherstellers Bombardier Transportation (BT) in reine Entwicklungszentren umgewandelt werden könnten. Der Bau der Züge soll demnach künftig in anderen Ländern stattfinden. Vor einem Monat hatte dieselbe Zeitung berichtet, dass BT allein in Deutschland 2.500 der derzeit noch 8.500 Arbeitsplätze abbauen will. Weiterlesen auf junge Welt online

[MDR] Unsichere Weihnacht für Waggonbauer

Protestaktion bei Bombardier Bautzen und Görlitz: Unsichere Weihnacht für Waggonbauer

Seit Monaten herrschen in den Bombardier-Werken in Bautzen und Görlitz Angst und Unsicherheit. Im Frühjahr 2016 gab der kanadische Konzern bekannt, dass er in seinen Werken in Bautzen und Görlitz mehr als 900 Stellen streichen will. Von strategischer Neuausrichtung ist seither die Rede. Doch klare Aussagen, wie die aussehen soll, gibt es bis heute nicht. Weiterlesen beim MDR Sachsen

[n-tv.de] Görlitz, Bautzen, Hennigsdorf: Bericht: Bombardier streicht 2500 Stellen

Schon zu Wochenbeginn wurde bekannt, dass Bombardier die Serienproduktion von Zügen in Hennigsdorf bei Berlin schließt. Laut einem Bericht sollen zudem 2500 Stellen in Deutschland abgebaut werden.

Der kanadische Bahntechnik-Konzern Bombardier will einem Medienbericht zufolge rund 2500 Stellen in Deutschland streichen. Betroffen seien vor allem die Fabriken in Görlitz mit derzeit 1900 Mitarbeitern, Bautzen mit 1100 Stellen und Hennigsdorf bei Berlin mit 2500 Beschäftigten, berichtet das „Handelsblatt“. Ein Unternehmenssprecher wollte dies nicht kommentieren. Weiterlesen auf n-tv.de

[SZ-O] Gewerkschaft holt Bombardier-Mitarbeiter in Görlitz vor das Werktor

Stellenabbau und Abteilungsschließungen – seit knapp einem Jahr leben die Bombardier-Mitarbeiter in Görlitz und Bautzen in Ungewissheit. Wie sieht die Zukunft aus? Nun steht ein Streik bevor.

Von Miriam Schönbach

Görlitz. Die IG Metall will am 28. September die Bombardier-Mitarbeiter erneut vor die Tore des Werks in Görlitz rufen. „Wir wollen unseren Forderungen Nachdruck verleihen. Fast ein Jahr nach der Ankündigung des Stellenabbaus im Werk Sachsen gibt es immer noch zu viele Ungewissheiten über die Zukunft der Arbeitsplätze“, sagte Ostsachsen IG Metall-Bevollmächtiger Jan Otto. Zu der Aktion wird auch Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erwartet. Eine Woche später, am 5. Oktober, soll es am Görlitzer Standort nochmals eine Betriebsversammlung geben. Dabei soll auch Bombardier-Deutschlandchef Germar Wacker sein. Weiterlesen auf SZ-Online