„Ohne uns geht nichts“ – 1200 Bombardier-Beschäftigte demonstrierten zur Aufsichtsratssitzung in Berlin

Der Aufsichtsrat des kanadischen Schienenfahrzeugherstellers Bombardier Transportation saß in der ersten Reihe: Am Donnerstag verlangten 1200 Beschäftigte von allen deutschen Standorten lautstark und entschlossen vor der Konzernzentrale am Schöneberger Ufer in Berlin ein Ende der Strategie von De-Industrialisierung und Stellenabbau. Ihre Botschaft: „Die Zeit zu kämpfen ist gekommen“. Foto: Christian von Polentz/transitfoto.de

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[FNP] Belegschaft empört über mögliche Entlassungen bei Bombardier

Die Frankfurter Neue Presse schreibt: Rund 1000 Bombardier-Beschäftigte aus allen deutschen Werken haben in Berlin gegen einen möglichen Stellenabbau bei dem Zugbauer protestiert. „Zu Mittätern des geplanten Deindustrialisierungs- und Massenentlassungsprogramms der Geschäftsführung werden wir uns nicht machen lassen”, rief der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Wobst… Weiterlesen auf FNP.de

[SZ] Neue Aufträge und Proteste

1 000 Bombardier-Mitarbeiter aus allen Werken versammelten sich am Donnerstag in Berlin. Für gute Nachrichten sorgte zunächst einmal die Deutsche Bahn. Die Industriegewerkschaft (IG) Metall hat nach der Aufsichtsratssitzung des Schienenfahrzeugbauers Bombardier Transportation am Donnerstag ein positives Fazit gezogen. Ein Gutachten externer Berater über die Zukunft des Unternehmens sei von der Konzernspitze wohlwollend aufgenommen worden, bilanzierte der ostsächsische IG-Metall-Bevollmächtigte Jan Otto. Beide Seiten wollen auf Grundlage des Gutachtens weiter zusammenarbeiten. Es sei möglich, die Produktivität des Unternehmens… Weiterlesen auf SZ-Online

[TSP] Bombardier-Beschäftigte protestieren in Berlin – Aufsichtsrat berät Konzernumbau

Der Aufsichtsrat des Zug-Herstellers beschäftigt sich in Berlin mit dem Konzernumbau. Die Beschäftigten gehen auf die Straße, sie fürchten um ihre Jobs – viele davon in der Hauptstadtregion. Die Geduld der Bombardier-Mitarbeiter wird strapaziert. Bundesweit warten seit Monaten 8500 Mitarbeiter des Schienenfahrzeugherstellers – mehr als 3000 davon in der Region Berlin – auf eine präzise Aussage des Managements über ihre Zukunft an den insgesamt sieben Standorten hierzulande. Auch an diesem Donnerstag gab es nicht viel mehr Klarheit, nachdem der Aufsichtsrat von Bombardier Transportation in der Konzernzentrale am Schöneberger Ufer in Berlin getagt hatte. Anlässlich der Aufsichtsratssitzung hatte die IG Metall die Beschäftigten zu einem Protest aufgerufen … Weiterlesen im Tagesspiegel

[rbb] Bombardier-Beschäftigte demonstrieren in Berlin

Gegen einen möglichen Stellenabbau haben am Donnerstag rund 1.000 Bombardier-Beschäftigte in Berlin demonstriert. Das Unternehmen hat angekündigt, dass weltweit tausende Jobs wegfallen sollen – nicht aber wieviele in welchen Werken. Vor der Berliner Zentrale von Bombardier Transportations am Schöneberger Ufer haben am Donnerstag etwa 1.000 Mitarbeiter gegen Stellenstreichungen protestiert. „Zu Mittätern des geplanten Deindustrialisierungs- und Massenentlassungsprogramms der Geschäftsführung werden wir uns nicht machen lassen“, rief der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Wobst den … Weiterlesen auf rbb.de

[LR] Gewerkschaft protestiert gegen „Kahlschlagpolitik“ bei Bombardier

Im Streit um den geplanten Stellenabbau bei Bombardier Transportation kommen Arbeitgeber und Gewerkschaft offenbar auf keinen gemeinsamen Nenner. „Die Sorge ist groß, dass trotz alternativer Konzepte der geplante Stellenabbau stattfindet“, teilte die IG Metall am Dienstag mit. Darauf wiesen Zahlen hin, die inzwischen an den Standorten kursierten. Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten bundesweit zu Protesten an diesem Donnerstag in Berlin auf. Rund 1000 Teilnehmer werden vor der Zentrale des Zugbauers in Berlin erwartet, wo der Aufsichtsrat … Weiterlesen in der Lausitzer Rundschau

[SZ] Görlitzer wollen endlich klare Aussagen

Zur Bombardier-Aufsichtsratssitzung in Berlin fahren am Donnerstag auch Görlitzer. Hinter den Kulissen indes brodelt es heftig. Der Banner-Zaun nimmt Gestalt an. Um ihre Solidarität mit den vom Stellenabbau bedrohten Bombardier-Beschäftigten zu zeigen, hat die Bürgerinitiative „Ruf aus Görlitz“ sich eine besonders gut sichtbare Aktion überlegt. Firmen, Vereine, Initiativen – jeder, der möchte – kann ein Banner bedrucken lassen. Zusagen gibt es inzwischen von … Weiterlesen auf sz-online.de

Es ist NIE zu früh für seine Zukunft zu Kämpfen! Diego 8 Jahre

Diego 8 Jahre ist die Zukunft des Waggonbau. Die Zukunft kämpft und braucht uns! Als nächstes am 30.03. am Schöneberger Ufer 1 in Berlin.

Diego 8 Jahre, will ein Waggonbauer werden und fängt zeitig an zu Kämpfen. Er will seinen Traum erfüllen irgendwann Waggonbauer sein zu können 💪 Damit Diego seinen Traum von tariflich abgesicherten, guten, sicheren, qualifizierten und mitbestimmten Arbeitsplätzen erfüllen kann braucht er die Menschen in der Region und die Beschäftigten im Werk. Wir wissen noch nicht was kommt, aber eine Sache braucht es immer: den Rückhalt der Region und deine Unterstützung für den Erhalt des Waggonbau.

Es geht um die Zukunft der Region und unserer Jugend – es gibt nur eine Antwort: Waggonbau bleibt!
Auf Facebook: fb.me/waggonbau

Diego (8 Jahre) kämpft für den Waggonbau.

IG Metall Vertrauensleutesitzung: Waggonbauerinnen und Waggonbauer stehen zusammen

Kämpferische Demoaktion auf der heutigen Vertrauensleutesitzung der Waggonbauerinnen und Waggonbauer geplant. Für die Region fahren Vertrauensleute und betriebliche Aktive zur bundesweiten Demonstration am 30.03. nach Berlin. Lasst euch überraschen: Wir sind hier! Wir sind laut, weil man uns die Arbeit klaut! (Archivbild einer Aktion vom Februar 2016)

Heute haben sich IG Metall Vertrauensleute des Waggonbau Görlitz – die bei Bombardier beschäftigt sind – getroffen. Thema waren unter anderem die Planung für den nächsten Meilenstein am 30.03.2017 in Berlin und weiteres warm-laufen für ein heißen, ausdauernden Sommer. Es wurde besprochen wie es nach dem 30.03.2017 weiter geht und wie ihr die Menschen aus dem Waggonbau und der Region aktiv werden könnt. Den wir machen mindestens solange weiter bis unsere Forderung für den Waggonbau erfüllt ist. Es hilft das unsere Stärke geht von den vielen ehrenamtlichen betrieblichen Aktiven und ihrem Einsatz für die richtige Sache ausgeht: die Zukunft unserer bunt zusammengesetzten IG Metallerinnen und Metaller und deren Familien.

Vertrauensleute sind neben dem Betriebsrat Ansprechpartner für die Beschäftigten im Betrieb. Vertrauensleute sind nicht gesetzlich institutionalisiert. Trotzdem haben sie eine große Bedeutung. Sie sind meist näher dran an der täglichen Arbeit der Beschäftigten und damit auch an deren Sorgen und Anliegen. Ab Januar finden die Vertrauensleutewahlen statt.

Wozu Vertrauensleute?
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