[ND] Sachsens LINKE beklagt Jobverluste in der Industrie

Zahlen der Erwerbstätigen ist im Freistaat seit 1991 um mehr als 223.000 Erwerbstätige gesunken / LINKE: Neue Länder gelten noch immer als »verlängerte Werkbank« Für die sächsische LINKE gibt es trotz positiver Trends auf dem Arbeitsmarkt keinen Grund zum Jubeln. Die Entwicklung sei alles andere als eine Erfolgsgeschichte, sagte Sabine Zimmermann, Vize- Fraktionschefin ihrer Partei im Bundestag, der Deutschen Presse-Agentur: »Die Jobverluste des sächsischen Arbeitsmarktes seit Beginn der 1990er Jahre konnten nicht kompensiert werden. Die Folge ist anhaltende Massenarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit für immer noch viel zu viele Menschen. Die hohe Pendlerzahl von Sachsen gen Westen ist nach wie vor die Flucht vor Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen.« 2016 gab es in Sachsen knapp 223.000 Erwerbstätige weniger als 1991. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau) sank die Zahl im diesem Zeitraum von 729.100 auf 388.500. Bei Dienstleistungen konnte eine Zunahme von rund 1,2 auf etwa 1,5 Millionen Beschäftigte verzeichnet werden. Bereits seit 2005 gibt es insgesamt wieder einen … Weiterlesen in der Zeitung Neues Deutschland

Wir machen am 30.03. gemeinsam weiter! 3000 Menschen für den Waggonbau in Görlitz am 04.03. waren erst der Anfang!

Die Gänsehaut bleibt & wir machen weiter: vor drei Wochen demonstrierten Wir für den Erhalt der Arbeitsplätze im Görlitzer Waggonbau. Am 30. März 2017 werden Kolleginnen und Kollegen aus allen deutschen Bombardierwerken vor der Zentrale des Konzerns am Schöneberger Ufer in Berlin protestieren. Aus Ostsachsen werden um 7 Uhr mehrere Busse von Görlitz nach Berlin fahren – mehr Infos bei deiner IG Metall vor Ort: bautzen(at)igmetall.de.

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Wir mobilisieren: 30.03. Wir stehen in Berlin für die Zukunft von Görlitz ein!

Betriebliche Mobilisierung zur Bombardier Aufsichtsratssitzung in Berlin am 30.03. im Waggonbau Görlitz: nimmt fahrt auf! Fahrkarten werden abteilungsweise gesammelt. Der sich zwischen Belegschaft und Unternehmen immer weiter verschärfende Konflikt um die Zukunft der Region und Zukunft der Familie spitzt sich immer weiter zu. Wir schließen uns zusammen! Mit stetig steigenden Aktiven- und Mitgliederzahlen wird unsere Verhandlungsmacht noch größer! Mitglied werden – Streiken dürfen nur Gewerkschafter_innen: beitreten und im Betrieb aktiv werden!

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Kampf für Zu(g)kunft in Henningsdorf ist solidarisch mit Görlitz

Ein Beitrag der IG Metall Oranienburg
Über 700 Metallerinnen und Metaller von Bombardier in Hennigsdorf haben, unterstützt durch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen anderer Betriebe, am Montag den 13. März gegen eine mögliche Standortschließung protestiert. Im Anschluss an eine ordentliche Betriebsversammlung beschlossen die Beschäftigten des Hennigsdorfer Schienenfahrzeugherstellers einen Demonstrationszug durch Hennigsdorf durchzuführen.

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Demozug ist vollständig. Am 30.03. wird es noch viel größer!

Die Arbeitgeberseite hatte unlängst eine neue Kultur des Dialogs angekündigt, jedoch bisher jegliche Gesprächsbereitschaft vermissen lassen. „Wir glauben nicht an die von Bombardier angekündigte Dialogbereitschaft“, sagte Anne Karl, Gewerkschaftssekretärin, am Montag im Anschluss an eine Betriebsversammlung.

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[rbb] Henningsdorf: Bombardier-Mitarbeiter protestieren gegen möglichen Jobabbau

Bombardier will weltweit Stellen streichen. Wie viele es im brandenburgischen Hennigsdorf sein werden, gibt der Konzern noch nicht bekannt – der Standort soll aber „Schwergewicht“ bleiben. Der Gewerkschaft reicht das nicht, sie will konkretere Aussagen.
Mehr als 700 Bombardier-Beschäftigte haben am Montag in Hennigsdorf (Oberhavel) gegen den drohenden Stellenabbau des Standortes demonstriert. Zuvor hatte erstmals der neue Deutschlandchef des Unternehmens, Michael Fohrer, bei einer Betriebsversammlung Pläne für das Bombardier-Werk nordwestlich von Berlin vorgestellt. Weitlerlesen auf RBB online

[Frequenzkonsum] Interview mit Florian Witte – IG Metall Ostsachsen und Mitinitiator von Soli-Waggonbau

Florian Witte am 10.03.2017 in der Sendung von Frequenzkonsum „Was tun wenns auf Arbeit nicht passt?“.
Florian Witte ist Gewerkschaftssekretär der IG Metall Ostsachsen und Mitinitiator von Soli-Waggonbau.de
In dem Interview zeigt Florian deutlich auf worum es aktuell in der Auseinandersetzung für die Region. Das wir von Schließung sprechen, wenn 90% der Arbeiter_innen die das Vermögen von Bombardier erwirtschaftet haben gefeuert werden. Mit dem Hintergrund, dass mit jedem Arbeitsplatz 5 – 10 in der Region verloren gehen trifft eine Schließung schätzungsweise 20000 Menschen.

Unseres größtes Druckmittel ist im Moment die Öffentlichkeitsarbeit und der Aufbau von politischem Druck. Die Anzahl unserer aktiven Mitglieder ist ein zentraler Gradmesser — Mitglied werden und andere aktivieren ist das Gebot der Stunde. Beitrittsformular

[Video] Hier hat jeder Arbeitsplatz ein Gesicht – Olivier Höbel

Unser Bezirksleiter positioniert sich deutlich für den Waggonbau und die Region: ,,Hier hat jeder Arbeitsplatz ein Gesicht und ich sage: Wir werden um jeden Arbeitsplatz und um jeden Standort kämpfen!“, so Olivier Höbel IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen.